16.03.10 20:03 Uhr 2 Kommentare
wann man aufhören soll nachzudenken.

ich denke gerne nach. ich mach das ständig. am liebsten beim duschen oder baden oder einfach abends im bett. ich denke über alles mögliche nach, über mich, über mein umfeld, über das weltgeschehen oder menschen an sich. es hilft mir über mich selbst im klaren zu sein, herauszufinden, ob ich mit mir und meinem handeln zufrieden bin. in den letzten jahren bin ich dadurch zufriedener mit mir geworden. ich habe meine prinzipien gefunden, denen ich so gut ich kann folge um glücklich zu sein. und das auch wenn sie den umgang mit den meisten menschen manchmal etwas schwierig machen :D
irgendwann kommt man aber bei jedem thema, über das man so philosophiert, an einen punkt, an dem sich die gedanken im kreis drehen. dann muss man sehen: kann ich an was daran ändern oder nicht? wenn man immer wieder über die vergangenheit (früher war alles besser) nachdenkt, hat man irgendwann alles durch, meistens lässt sich dieser scheinbare glückselige zustand nicht wiederherstellen. wenn man über irgendwas in der zukunft nachdenkt, auf das man keinen einfluss hat, bringt das einem nichts außer stress. solche themen pack ich weg. man muss sich einfach damit abfinden und sich davon ablenken.
wenn man etwas ändern kann, dann hilft nichts anderes als handeln. aufraffen, ändern. egal, wie schwierig es wird (oft ist es nicht mal halb so schlimm, wie man es sich ausmalt und man fühlt sich nachher besser).

das mach ich gerade. und ich finde es gut. yeah.